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Kommentare zum Buch "ZEIT für eine ANDERE WELT - Warum der Kapitalismus keine Zukunft hat"
Dass man sich nur
wundern kann, dass man nicht selber darauf gekommen ist...
Man spürte es ja schon lange, dass die Wirtschaft so nicht weiter funktionieren kann. Die diversen Fehlentwicklungen waren evident: Eine Milliarde Hungernde; dauernder Lohndruck auf die bereits jetzt schon einkommensarmen Schichten; Rohstoffverknappung; Klimaerwärmung; Zunahme der Arm-Reich-Unterschiede; Wirtschaftskrise; ruinöser Steuerwettbewerb; fehlende Stellen für Behinderte; fehlende Rücksicht auf Tiere, Umwelt, Natur; immer strengere Gesetze gegen Flüchtlinge und vieles mehr. Aber so richtig erklären konnte man es sich doch nicht. Erst mit dem Lesen des vorliegenden, einmaligen Buches wurden die Zusammenhänge klar. Und sie sind so eindeutig, so klar formuliert und auch für uns Laien so gut verständlich, dass man sich nur wundern kann, dass man nicht selber drauf gekommen ist. Der Kapitalismus mit all seinen schädlichen und leider unausweichlichen Folgen erklärt praktisch alle genannten Fehlentwicklungen. Peter Sutter hat meines Erachtens durch wohl jahrzehntelanges Sammeln von Fakten und durch intelligente Interpretation einer Vielzahl beschriebener Missstände ein einmaliges Werk geschaffen. (Renato Werndli, Arzt, Altstätten SG Schweiz)
Schulbuch für alle Geschichtslehrer
Dieses Buch müsste als Schulbuch an alle Geschichtslehrer der Sekundarstufe und der Gymnasien verteilt werden. Das würde einen Bruchteil dessen kosten, was zwei, drei Investmentbanker jetzt gerade kassiert haben und es würde landesweit Aufsehen erregen und nachher etwas in den Köpfen bewirken. (Hansrudolf Frey, ehemaliger Programmleiter Verlag Huber Schweiz)
Nicht überbordende Banker und unfähige Politiker sind das Grundproblem, sondern das System Kapitalismus
Der Autor zeigt auf, welch verheerenden Einfluss die auf unserer Welt anscheinend allein seligmachende Wirtschaftsordnung des Kapitalismus auf die Entwicklung der Menschheit hat: Die Gräben zwischen den Ärmsten und den Reichsten werden breiter und tiefer, die Ressourcen von Mensch und Natur werden verschleudert, das Geld fliesst dorthin, wo es keinen Nutzen bringt, und läuft einmal etwas schief, dann sind noch die untersten auf der Sozialpyramide daran schuld. Wohltuend an Sutters Werk ist, dass er nicht Sündenböcke für die Misere sucht: Nicht überbordende Banker, gierige Spekulanten oder unfähige Politiker sind das Grundproblem, sondern das System Kapitalismus, in dem sie alle gefangen sind oder das sie bis zur Neige auskosten. Das Buch ist allen, die sich auf diesen Dritten Weg machen wollen, wärmstens empfohlen. (Heinz Girschweiler, Korrektoratsleiter Tages-Anzeiger, NWO-Stiftung Belcampo)
Komplexe Zusammenhänge werden logisch und leicht nachvollziehbar dargestellt
Auf knappen 24 Buchseiten erklärt Peter Sutter die Grundmechanismen unseres Wirtschaftssystems. Bereits in diesem wichtigen Abschnitt zeigt sich eine der zahlreichen Stärken dieses Buches: komplexe Zusammenhänge werden logisch und leicht nachvollziehbar dargestellt. In den Folgekapiteln richtet der Autor seinen Fokus sowohl auf die Verhältnisse in der Schweiz als auch auf die weltweiten Auswirkungen eines Systems, das auf den falschen Prinzipien von Konkurrenz, Wachstumswahnsinn und sozialer Ungerechtigkeit beruht. Mit einem hoffnungsvollen Blick in die nachkapitalistische Zukunft endet dieses brillante Buch. Ich empfehle es nicht nur der Occupy-Bewegung, sondern allen Menschen, denen bewusst ist, dass unser Dasein auf dieser Erde nicht vom ominösen Markt, sondern von uns Menschen gestaltet werden kann und muss. (Anna Stalder, Autorin)
Ein Buch, das man nicht einfach wieder vergisst
Ein Buch, in dem wahnsinnig viel steckt, an Informationen, an Überlegungen, Recherchen und Denkanstössen, die man nicht einfach wieder vergisst, hat man es zu Ende gelesen. Obwohl ich manches schon wusste oder davon gehört habe, bevor ich das Buch las, ist es ein neues Wissen, das ich nun habe. Zusammenhänge werden klar und nur allzu deutlich versteht man, wie ungerecht das System eigentlich ist, von dem unser tägliches Leben abhängt. Und ganz vieles habe ich nicht gewusst, mir noch gar nie Gedanken dazu gemacht. (Julia Kubik, Kunststudentin)
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt
Mit grossem Interesse und zunehmender Begeisterung habe ich dieses fabelhafte Werk gelesen. Die Sprache ist klar und gut verständlich, nicht selbstverständlich bei dieser komplexen Materie. Das Buch regt zum Nachdenken an und stärkt die Gewissheit, dass etwas Grundlegendes geändert werden muss - und kann! (Konrad Sturzenegger, pensionierter Lehrer)
Argumente, die auch einen HSG-Professor in die Knie zwingen
Ich empfehle dieses Buch allen von Herzen. Es bringt auf den Punkt, weshalb die Occupy-Bewegung meiner Meinung nach existiert, weltweit. Kapitalismuskritik auf die Schweiz und die Aktualität heruntergebrochen. Prädikat: Pflichtlektüre für alle, die bisher nur spüren, dass etwas gewaltig schief läuft und es nicht begründen können. Grossartiges Argumentarium, mit dem mensch auch einen HSG-Professor in die Knie zwingt! ;-) (Raffael Wüthrich, occupy-Aktivist und Geschäftsführer SuitArt Interlaken)