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Visionen Buchs 2020

Räume für die Jugend in Buchs...

Seit Sommer 2011 sind diese Gebäude für immer aus dem Buchser Ortsbild verschwunden. Es bleiben nur die Erinnerung und der Traum, dass man sie vielleicht auch anders hätte nutzen können, als sie einfach jahrelang leer stehen zu lassen.

Aber vielleicht gibt es ja noch andere Gebäude, andere Träume...

 ehemalige Schreinerei Ködderitsch, Alvierstrasse - Bastelräume, Ateliers und Discohalle für Jugendliche?

 

Hotel Restaurant Rätia, Bahnhofstrasse - ein Jugendkafi, Büros fürs koj, Spiel- und Kuschelräume für Jugendliche?

Ein Stadtpark

Seit Jahren wird diskutiert und gestritten, wie das Areal „Chez Fritz", im Herzen von Buchs, zukünftig genutzt werden soll. Da war zunächst die Idee eines regionalen Kultur- und Begegnungszentrums, dann die Idee eines 50 Meter hohen Turmes mit Geschäften, Büros und Wohnungen. Beide Projekte sind gescheitert. Wäre nun nicht die Zeit reif für eine ganz neue, andere Idee? Was uns in Buchs noch fehlt, ist ein Stadtpark im Zentrum, eine grüne Insel der Erholung, Entspannung und des Verweilens inmitten  einer pulsierenden Stadt, Schatten spendende Bäume, ein See, Rutschbahn und Klettergerüste für Kinder, eine kleine Bühne für Konzerte oder Theateraufführungen, ein hübsches Café - kurz: ein Ort der Begegnung ganz besonderer Art...

Bin ich mit meinem Traum ganz allein? Auf Reaktionen bin ich gespannt... Schicke mir deinen Kommentar hier...

Kommentare

Stadtqualität als langfristiges Ziel. Die Idee eines Stadtparks auf dem Areal des "Chez Fritz" spricht mir aus dem Herzen. Noch gut kann ich mich an "Dr. Rohrer's Garten" - einem riesigen privaten Park mit stattlichen Bäumen neben der Liegenschaft Café Rhyner - im Herzen von Buchs erinnern. Ich glaube, die Idee, dass die Gemeinde den Park übernimmt, bestand, scheiterte aber an den Finanzen. Noch oft denke ich an diesen Entscheid oder Nichtentscheid mit einem "Schade-Seufzer" zurück. Ein Turm mit Wohnungen, Rendite und Steuereinkommen stehen einem Park mit Aufwand gegenüber. David gegen Goliath? Illusion? Lebens- und "Stadtqualität" sind langfristige Ziele und, was die Rendite anbetrifft, sind sie unbestritten die nachhaltigsten und dadurch ergiebigsten Standortkriterien. Ein Stadtpark mit Qualität ist kein hinausgeworfenes, sondern gut investiertes Kapital. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn diese Vision von Buchs Realität würde. (Arno Fischer, Buchs)

Für verdichtete Bauweise. Ich bin der Meinung, dass das Chez-Fritz-Areal überbaut werden soll, da ich mich klar für eine verdichtete Bauweise einsetze. Der Druck für Bauland ist in Buchs sehr gross und ich hoffe, dass auch W2-Zonen in W3/ W4 geführt werden. Ich wehre mich gegen weitere Um- und Einzonungen in Buchs und der Region.  Meines Erachtens ist es wichtig, dass die Familien mit Kindern raus in die Natur gehen. Was gibt es Schöneres für Kinder als auf einer Kiesinsel im Rhein mit Sand und Steinen zu spielen. Oder wieder einmal im Wald auf Bäume zu steigen und die Natur echt zu erleben, dazu möchte ich keinen künstlichen Spielpark, wo den Kindern z.B. Klettergerüst, Sandkasten etc. hingestellt werden. Die Kreativität eines Kindes wird meines Erachtens dadurch nicht gefördert. Ein schönes Beispiel wie Kinder und Eltern die Natur erleben und geniessen sehe ich beim realisierten Brunnenbach mit Parkanlage. Weitere solche Erlebnispärke werden sicher noch folgen. (Ludwig Altenburger, Gemeinderat, Buchs)

Lieber ein Stadtplatz. Ich bin auch für eine öffentliche Nutzung, aber mir schwebt ein richtiger Stadtplatz vor, darum würde sich daraus sicher eine interessante Diskussion ergeben.  Schöne Plätze gibts vor allem im Süden viele. Von denen spricht uns natürlich vor allem das südliche Ambiente (Ferien) das Herz an. Aber auch bei uns sind schöne Plätze für die Fussgängernutzung zu finden. Viele Plätze wie z.B. Central oder Paradeplatz in Zürich, welche seinerzeit einfach als freie Fläche erstellt wurden, dienen heute nur noch dem Verkehr und werden von diesem missbraucht. Von einem solchen Platz spreche ich natürlich nicht. Was ein solcher Platz alles können soll, und durch was er gebildet wird, seine "Kulisse", auf was verzichtet werden kann, möglichst keine Möblierung, auf gar keinen Fall Parkplätze, darüber müsste man noch diskutieren. Wäre das nicht ein Projekt fürs Jahr 2011? (Martin Bachmann, Architekt, Buchs)

Genauso widersinnig wie ein künstlicher See auf einer Pazifikinsel. Ich kann diese Idee nicht unterstützen. Ein Stadtpark in einer Kleinstadt zu fordern, die mitten im "Park" liegt, ist meiner Ansicht nach genauso widersinnig wie auf einer Pazifikinsel einen künstlichen See zu fordern! Hingegen bin ich immer dafür zu haben, unseren "Park" ausserhalb der Bauzonen wirklich und effizient zu schützen und als Naherholungsgebiet auch für weitere Generationen zu erhalten. (Peter Merz, Architekt, Sevelen)

Eine schöne Idee. Eine schöne Idee, Stadtpark auf dem Chez-Fritz-Areal. Die Lage ist natürlich nicht so zentral, wie ich mir das für einen Stadtpark wünschte. Aber einerseits: Buchs ist ja nicht so gross und andererseits: nachdem die Chance im Gebiet Alvierparkplatz vertan wurde, bleibt das bald die letzte Möglichkeit. Ausser bei einer der beiden künftigen Grossbaustellen an der Bahnhofstrasse ginge nach dem Abbruch das Geld aus ... (ähnlich zum Bad Rans). Einen Haken hat das Chez-Fritz-Areal aus meiner Sicht: Es ist rundherum von Strassen umgeben. Ein (grosser) Nachteil? Ein lösbares Problem? Ev. neue Verkehrsführung(en) [ev. im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bahnhofplatzes (Busbahnhof)]: Das Strassenstück westlich des Areals braucht es nicht zwingend, könnte aufgehoben (bzw Reduktion auf Veloweg) und in den Park integriert werden. (Peter Eggenberger, Buchs)

Zu überrissen für Buchs? Meine erste Reaktion auf die Idee eines Stadtparks ist Sympathie, aber andererseits auch Realismus insofern, als Buchs nicht die Grösse (Einwohnerzahl) hat für ein solches Projekt. Sicher braucht es Visionen, aber sie sollten mit einem gewissen Realismus gepaart sein. Denke ich an die Visionen eines Piccards, so braucht es Charisma, Verbindungen und das nötige Geld respektive Wissen, wie die Geldquellen anzuzapfen sind um der Vision zum Durchbruch zu verhelfen. Ein charismatischer Stadtparkkämpfer mit Team, gut vernetzt, mit politischer Überzeugungskraft könnte es vielleicht schaffen. Andere Visionen wären: Park beim Werdenbergersee; Basaltsteingebäude abbrechen und dort einen multifunktionalen Platz (Nähe Bahnhof, Nähe Parkhaus); Parkhaus in Rondelle; auf Chez-Fritz-Areal meinetwegen einen markanten Bau mit "Stadthalle" oder ohne (muss ja nicht 50m hoch sein), aber mit einem  Vorplatz für Begegnungen. (Felix Graf, Buchs)

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