Die Schule der Zukunft
Was für eine SCHULE DER
ZUKUNFT wünschen sich Kinder und Jugendliche, die heute zur Schule
gehen, ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, deren Kinder
und Jugendliche noch zur Schule gehen oder zur Schule gegangen sind? Soll die
Schule so bleiben, wie sie heute ist? Soll sie anders werden? Und wenn ja: Wie
sieht eure TRAUMSCHULE aus? Schickt mir eure Ideen,
ich werde sie gerne hier in dieser Rubrik auf meiner Homepage
veröffentlichen und hoffen, dass möglichst viele, die über die
SCHULE DER ZUKUNFT entscheiden, sie lesen werden...
Einmal pro Monat ist ein "gewöhnlicher" Schultag, da gehen wir wie
früher klassenweise zur Schule und arbeiten mit den bisherigen Lehrmitteln.
Da gibt es sogar noch die gute alte Wandtafel. Die übrige Zeit erledigen wir
das Schulprogramm zu Hause am Computer. Keine Angst, kein Lehrer verliert seinen
Job. Es braucht die Lehrer, um die reichlich vorkommenden Fragen der
lernwütigen Kinder - am Computer - zu beantworten.
Daniel, Schüler 2. OS
Es gäbe pro Tag zwei Stunden obligatorische Fächer, und während
der übrigen Zeit dürfte man seine Lieblingsfächer wählen. Es
darf vom Reiten bis zum Handball sein, vom Werken bis zur griechischen Literatur,
vom Tanzen bis zum Gärtnern, Schminken, Nähen, Sprachen, Musik, Sport.
Solche, die Lust haben, dürften eine Schülerzeitung herstellen.
Mindestens einmal pro Jahr sollte ein Klassenlager stattfinden, denn das
verbindet einen.
Debora, Schülerin 2. OS
Könnte man die Schule nicht ein bisschen lockerer und lustiger gestalten?
Ich meine so, dass man sich immer auf den nächsten Schultag freuen
könnte. In meiner Traumschule wären nur die Fächer Rechnen und
Deutsch obligatorisch, alles andere wäre freiwillig. - Man müsste nur
am Vormittag zur Schule und es gäbe keine Hausaufgaben und Prüfungen.
Viele Erwachsene haben ihre Schulzeit vergessen, meinen, wir hätten
früh Feierabend, und denken nicht daran, dass wir dann noch einen Berg von
Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen vor uns haben. - Stellt euch vor,
dass ein Mädchen zur Schule geht und eine sagenhafte Stimme hat. In den
Prüfungen aber macht sie lauter schlechte Noten. Ist doch klar, das verdirbt
ihr das ganze Leben. Auch ich kann die Freizeit nicht mehr geniessen, wenn ich in
einer Prüfung einen Zweier oder Dreier gehabt habe. - Etwas will ich noch
erzählen. Ein Mädchen hat ein sehr gutes soziales Denken und kann
hervorragend mit Kindern umgehen. Also die perfekte Kindergärtnerin. Leider
ist sie in Mathematik nicht gut. Und so kann sie ihren Traumberuf nicht erlernen.
Dieses Mädchen sollte man so unterstützen, dass dieser Beruf für
sie trotzdem möglich wäre.
Sabrina, Schülerin 2. OS
In meiner Traumschule müsste ich nur das lernen, was ich in meinem
zukünftigen Beruf auch brauchen werde. Jedem Schüler sollte ein
Computer hingestellt werden mit Programmen, welche die Schüler schrittweise
für ihre Berufe ausbilden. Wenn sich der Schüler ausgebildet hat,
könnte er sofort mit dem Beruf beginnen. Den Lehrern würde man einen
saftigen Batzen in die Hand drücken und sie in die Rente schicken.
Roger, Schüler 2. OS
Traumschule, was ist das? Eine Schule kann gar kein Traum sein, denn in der
Schule gibt es immer Ärger, man muss nichts anderes als für
Prüfungen lernen. Schule ist nur schön, wenn man machen kann, was man
will. - Den Stoff müsste man so durchnehmen, dass alle mitkommen und niemand
sitzenbleibt. Am Nachmittag wäre schulfrei. Etwas wäre auch super: Wenn
man einen Lehrer feuern könnte, wenn man wollte, das heisst, wenn mehr als
die Hälfte der Klasse einverstanden wäre.
Angela, Schülerin 2. OS
In meiner Traumschule gäbe es viele Wahlfächer: Zeichnen, Musik,
Turnen, Schwimmen, Computer, Handarbeit, Geschichte, Biologie. Denn jeder und
jede hat andere Begabungen und Interessen. Man sollte die einzelnen Stärken
der Jugendlichen mehr fördern. Und warum könnte man nicht die
Schülerinnen und Schüler aller drei Oberstufenjahre für diese
Fächer mischen?
Rebecca, Schüler 2. OS
Wenn ich ehrlich bin, wäre meine Traumschule "keine Schule". Aber wenn, dann
müsste es eine Schule sein, in der man die Lehrer selber aussuchen
dürfte. Klassenlager würde es häufiger geben.
Ivana, Schülerin 2. OS
Die Schulzeiten könnte man selber einteilen. Am Morgen wird gerechnet und
Deutsch gemacht, am Nachmittag wird Fussball gespielt. In der Schule hat es
Einkaufszentren, Discos, Restaurants und vieles mehr. Man darf auch mal ein, zwei
Wochen nach Deutschland oder Österreich in die Schule, als
Austauschschüler. Im Turnen und Schwimmen darf man machen, was man
will.
Marcello, Schüler 2. OS
Am liebsten hätte ich gar keine Schule. Oder wenigstens eine Schule, wo man
nicht hingehen muss, wenn man keine Lust hat. Am liebsten hätte ich, wenn
man in der Schule essen und trinken könnte. Auch einen grossen Skateplatz
sollte es haben.
Swen, Schüler 2. OS
Ich würde in meiner Schule den Unterricht und die Atmosphäre lockerer
gestalten. Die Prüfungen würden auf ein Minimum reduziert werden. Der
Unterricht würde zum grossen Teil auf den Computer verschoben. Jeder
Schüler müsste pro Tag eine gewisse Anzahl Stunden in der Schule
absitzen, aber jeder zu selber bestimmten Zeiten. Dadurch wäre
gewährleistet, dass jeder, wenn er nicht mehr mag, nach Hause gehen
könnte.
Marcel, Schüler 2. OS
In meiner Traumschule müsste man nur Sachen lernen, welche man im Leben auch
wirklich benötigt. Das heisst vor allem Sprachen und eine kleine
Grundausbildung in Mathematik. Man würde mit modernen und gut
ausgeklügelten Lernspielen und Lernprogrammen alles Nötige spielerisch
erlernen. Es würde Bands, Orchester und andere Ensembles geben. Auch
Geschichte, Geographie und Naturwissenschaften könnte man durch musikalische
Fächer ersetzen. Auch sollte man sich mehr mit Weltfragen beschäftigen,
Politik und so. Und überhaupt mit all jenen Themen, von welchen die ganze
Welt spricht.
Lucas, Schüler 2. OS
Meine Traumschule wäre ein Sportinternat: am Morgen Sport und Schule, am
Nachmittag nur Sport. Die Schule wäre modern eingerichtet, hätte Kino,
Schwimmbad, Turnhalle, eine Disco, Billardtische und einen Fitnessraum. Von
aussen würde es aussehen wie ein Schloss.
Sarah, Schülerin 2. OS
In meiner Traumschule gäbe es auf der Oberstufe verschiedene Gruppen, z.B.
die Musikgruppe, die Mathe- oder die Sprachengruppe. Eine Idee wäre auch,
nur mit dem Computer zu lernen. Man müsste einfach Tests machen und
bestimmte Übungen erledigt haben. Das könnte man auch zu Hause
machen.
Heidi, Schülerin 2. OS
Was in meiner Traumschule wichtig wäre: das Theaterspielen, Discos,
Klassenlager und ein lockerer, abwechslungsreicher Unterricht.
Maxime, Schülerin 2. OS
Man sollte Biologie und Lebenskunde zu Wahlfächern machen und dafür
Handarbeit als obligatorisches Fach einsetzen. In der Schule sollte es Stunden
geben, in denen man lesen oder zusammen ein Spiel machen könnte.
Jessica, Schülerin 2. OS
Überall im Schulhaus gäbe es zu essen und zu trinken. Es gibt keine
Hausaufgaben, die Lehrer verteilen keine Strafaufgaben und kein Nachsitzen. Alle,
die wollen, können jederzeit ins Internet, jeder hat seine eigene
E-Mail-Adresse. Man hat nur am Vormittag Schule.
Marijo, Schüler 2. OS
Meine Traumschule wäre eine Sportschule. Und für andere müsste es
Kunst-, Musik-, Sprache- und Mathematikschulen geben.
Michael, Schüler 2. OS
Wenn ich ehrlich bin, wäre meine Traumschule gar keine Schule. Oder wenn,
dann eine Schule, wo alle Wände aus Glas wären. Die Lehrer würden
von den Schülern ausgewählt und wären jederzeit auswechselbar. Der
Unterricht würde erst um neun Uhr beginnen. Prüfungen gäbe es
keine, weltweit. Am liebsten wäre mir, es gäbe nur Sportunterricht:
Schwimmen, Joggen, Leichtathletik, Geräteturnen, Bodenturnen, Judo,
Fussball. Einen Swimmingpool gäbe es auch in meiner Traumschule. Und viele
Klassenlager und Reisen. Und viele, viele Blumen müsste es geben. Zum
Beispiel Rosen. Zum Verschenken...
Stephanie, Schülerin 2. OS
Es wäre toll, wenn man keine Prüfungen und Hausaufgaben hätte.
Interessant wäre auch, wenn man die Themen selber auswählen
dürfte. Aber eine wirkliche Traumschule ist wahrscheinlich gar keine
Traumschule mehr!
Letizia, Schülerin 2. OS
In meiner Schule gäbe es ein Café. Da hat es kleine runde Tische mit
Korbstühlen und in der Mitte steht der Tresen, der von oben wie ein Stern
aussieht. - Die Hauptfächer sind Rechnen, Deutsch und Englisch. Alle anderen
Fächer kann man wählen, z.B. Turnen, Französisch, Biologie,
Geometrie, Latein, Naturwissenschaften, Spanisch, Italienisch und vieles mehr.
Der Unterricht wäre viel lockerer und der Schulstoff würde auf die
Stärke jedes einzelnen Schülers abgestimmt. Weniger Hausaufgaben und
weniger Prüfungen, dadurch gäbe es weniger Stress untereinander, man
wäre ausgeglichener und hätte dann auch mehr Zeit für Kollegen und
Hobbys.
Bettina, Schülerin 2. OS
Pflichtfächer wie Mathematik, Deutsch und Geschichte werden auch in Zukunft
unverzichtbar sein. Diese Fächer sollten deshalb einen festen Block im
Schulsystem bilden. So bleibt aber noch genug Zeit um vieles zu machen, was jedem
Schüler und jeder Schülerin Spass macht. Die Schülerinnen und
Schüler sollten mehr selber entscheiden können, was sie machen wollen
und was nicht. Hätte ich damals diese Wahl gehabt, hätte ich nicht
Französisch gelernt, sondern mich mehr in Geschichte vertieft. Wenn man noch
einen Schritt weiter gehen und den Schülerinnen und Schülern mehr
Freiheit lassen würde, dann könnten sie auch grössere Projekte
selber gestalten und es würde ihnen mehr Spass machen. Solche Projekte
sollten selbstverständlich der Bildung weiterhelfen. So sollte bei jedem
Projekt eine Projektarbeit ausgeführt und abgegeben werden. Das ist nur
eines von vielen Beispielen. Natürlich bräuchte es noch viel mehr
Fächer, um für jedes Individuum das Passende zu finden.
Ilir, Polymechaniker im 3. Lehrjahr
Und was ist deine Vorstellung von der Traumschule, von der SCHULE DER ZUKUNFT? Schicke mir deine Ideen...