Afrika: Ergänzungen
Februar 2008: Allein zwischen dem 24. und 28. Februar werden mehr als 1000 afrikanische Flüchtlinge, teilweise aus winzigen Schlauchbooten, vor der italienischen Küste aus dem Meer gefischt und ins Auffanglager von Lampedusa gebracht. Trotz schärferer Kontrollen, etwa durch Patrouillen unter der Federführung der EU-Grenzschutzagentur Frontex, strandeten 2007 mehr als 20'000 Menschen an Italiens Küsten. Die Todesfälle stiegen gegenüber dem Vorjahr deutlich an, dies vor allem deshalb, weil aus Angst, entdeckt zu werden, immer kleinere Boote eingesetzt werden.
Quelle: Tages-Anzeiger, 29.2.2008
Januar 2009: Die Zahl der in Italien eingetroffenen afrikanischen Bootsflüchtlinge ist von 2007 (20'500) auf 2008 (36'900) um 75 Prozent gestiegen.
Quelle: Südostschweiz, 3.1.2009