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Eine Revolution der Liebe - Februar 2012
Blicke in die Zukunft - Februar 2012
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Alles Geld in einen Topf - Februar 2012


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Kommentare

Zur Kapitalismuskritik und zur Vision einer anderen Welt

Politik wird heute oftmals im Interesse des Kapitals betrieben und nicht im Interesse der eigentlichen Sache, nämlich zum Wohle der Menschen, der Tiere und der Natur. Es werden zu oft Schlüsse gezogen und Verhandlungen abgeknüpft, die unreflektiert waren und zu Problemen führen können. Politiker sind Marionetten, die sich gerne zur Schau stellen, wie im Puppentheater. Sie sind Diplomaten. Aber keine Visionäre, keine Kreativen, keine Denker, welche fähig wären Veränderung herbeizuführen. 
(Eliah Giezendanner, e.giezendanner@me.com, 8.10.2011)


Deine Vorstellung vom kapitalistischen System und wie man ein sozialeres Wirtschaftssystem schaffen könnte, ist nur die Wiederholung des immer selben Versuchs und würde abermals scheitern. Alle, die in der freien Marktwirtschaft tätig sind, wissen, dass es zur freien Marktwirtschaft keine Alternative gibt. 
(Christian Roth, brockiwerdenberg@bluewin.ch, 8.1.2010)


Die Vision einer gerechten und friedlichen Gesellschaft, nach einer Welt, in der der Mensch dem Mitmenschen nicht mehr als Konkurrent und Feind begegnet, sondern als Freund und Helfer: diese Sehnsucht ist Jahrtausende alt. Ich glaube aber nicht, dass man mit einem ge­waltigen Sprung von der visionären Ebene auf die pragmatisch konkrete Ebene gelangt. Vielmehr sind Zwischenschritte nötig; man muss das Visionäre Schritt für Schritt herunter­brechen auf immer konkretere Ebenen. Was mich angesichts der weltweiten Machtverhältnisse und in Bezug auf die Entwicklung in der Schweiz plagt, ist das Gefühl der Ohnmacht. Werden die Menschen erst dann erwachen, wenn es zu spät ist? Hier einige weitergehende Ausführungen zu den Texten und Visionen auf deiner Homepage.
(Hans Schlegel, hansschlegel@bluewin.ch, 25.12.2009)

Zur Idee des Lernzentrums...

Als ich von der Idee des Lernzentrums gelesen habe, ging mir das Herz auf, so eine Schule hätte ich mir gewünscht und wünsche es mir noch. So würde ich gerne wieder etwas lernen. Leider habe ich die Freude am Lernen verloren, da es für mich im Zusammenhang mit Druck und Anstrengung steht. Und das, obwohl ich eine gute Sekundarschülerin war und ich im Vergleich zu andern wenig Zeit investieren musste um die besagten Prüfungen mit Erfolg zu bestehen. Immer wieder versuche ich mich zu erinnern, was ich in der Schule gelernt habe. Ausser Lesen, Schreiben, das 1x1 und einige Wörter Französisch und Englisch sowie die Jahreszahlen der Französischen Revolution und beider Weltkriege kann ich mich an nichts erinnern. Für was also die Mühe? Ich habe es doch schon immer gesagt, dass ich die verdammte Algebra nie im Leben brauchen werde. Das kannst du nie wissen, hiess es dann von meinem Mathematiklehrer. Natürlich konnte ich es wissen, denn warum sollte ich etwa in meinem Leben etwas machen, was ich hasse und überhaupt nicht begreife. Gleichzeitig macht es mich traurig, traurig zu sehen, welche Chancen wir uns selbst mit dem System verbauen, und traurig, weil meine Tochter in 3 Jahren in die Schule kommt und sich bis dahin noch nicht viel verändert haben wird. Ich hoffe sehr, dass Ihre Vision Realität wird. Je schneller, umso besser. 
(Christina Grimm, 3294 Büren an der Aare, grimm.christina@gmx.ch, 17.9.2010)




 

 

 

 

 

Wir möchten im Raum Zürich ein Lernzentrum erschaffen... Da in ZH Schulpflicht herrscht, benötigen wir eine Lehrperson, die mitmacht...  
(Simone Baumann, Gässli 16a, 8049 Zürich, 079 473 08 79, seamsoneit@hotmail.de, 13.5.2010) 


Wann eröffnen wir das erste Lernzentrum? Ich bin dabei!!
(Isabelle Carson, isabelle.carson@sekmaettmi.ch, 7.1.2010)


Angefangen hat alles vor vielen Jahren, mit dem flauen Gefühl im Magen, dass es immer schwieriger wird, die Volksschule zu Gunsten der Kinder zu reformieren. Dann siedelten wir um in ein famoses, kleines, altes Winterthurer Reihenhäuschen. In diesem Haus und in diesem Quartier merkte ich, dass es an der Zeit war, auch anderen Eltern und Kindern die Möglichkeit zu einer Alternative zu eröffnen. Zum einen durch Ermutigung, zum anderen, indem ich meine Zeit, mein Lehrpatent und unser Haus zur Verfügung stellte. So entstand die „Lernlust" - der Name unseres Bildungsortes, der sich nun in seinem zweiten Lebensjahr befindet. Die Basis des Projekts bildet das gemeinschaftliche Erleben, Solidarität, Projekte, Lernen im Alltag, im Leben halt. Unser jüngstes Mitglied ist bald drei und unser ältestes 72 Jahre alt. Wir pflegen ein offenes, recht lebendiges Haus mit einer erweiterten Familie. Da findet automatisch ganz viel Lernen statt. Meine Vision: In ca. 10 Jahren wird es in den verschiedenen Stadtkreisen und Dörfern solche selbstorganisierten, gemeinschaftsorientierten Lerngruppen geben. Falls Kosten entstehen (Gebäude, Löhne), werden sie solidarisch und nach Möglichkeit aufgebracht. Das Mittun aller (Schule als Ort der Gemeinschaft statt der Entfremdung) ist gefragt, aber keine Pflicht. Die Erwachsenen leben Solidarität, entlasten und unterstützen sich. Gerade auch für allein erziehende Eltern ein sehr wichtiger Faktor. Die Gruppen sind offen und im regen Austausch mit dem Quartier, mit der Quartierschule und mit dem Kleingewerbe... 
(Deborah Kuhn, Salstrasse 83, 8400 Winterthur, Tel 052 213 60 05, deborahkuhn@bluewin.ch, 10.11.2009)


Ich unterrichte Französisch und Englisch in Oberstufenklassen. Auch ich bin mit dem herrschenden Schulsystem nicht zufrieden. Mich bedrücken die Lernunlust und die (anerzogene) fordernde Haltung der Schülerinnen und Schüler der Schule gegenüber: Die Lehrerinnen und Lehrer sind an allem schuld und für alles verantwortlich, die Schülerinnen und Schüler setzen demzufolge ihre Energien oft nicht für sich und ihr Lernen, sondern lieber gegen die Lehrerinnen und Lehrer ein - und wohl berechtigt auch gegen das System. Ich finde es sehr anstrengend,  in Klassen zu unterrichten, die nur deshalb eine Klasse sind, weil sie zufällig den gleichen Jahrgang haben, aber in ihrer persönlichen Entwicklung und Interessenlage meilenweit voneinander entfernt sein können. Am  Schlimmsten finde ich, dass sich -systembedingt - alles nach einem Mittelmass ausrichten muss. Das wird dem einzelnen Schüler nicht gerecht und treibt vielen die Freude am Lernen aus. Warum müssen alle alles können und in möglichst der gleichen Zeit?? 
(Astrid Forstner, astrid.forstner@gmx.ch, 10.11.2009)


Ich glaube niemals, dass eine innere Reform die Schule je verbessern kann. Die Schule steht grundsätzlich auf einem falschen Fundament: Lernen kann man nur in Verbindung mit der Praxis. Die Praxis kann man nicht in die Schule holen. Also muss die Schule hinaus in die Praxis. Wo kein Wasser ist, kann man nicht schwimmen lernen, da nützt auch der beste Schwimmlehrer nichts. Mehr dazu in meinem Beitrag Das Zwei-Säulen-Modell.
(Christian Roth, brockiwerdenberg@bluewin.ch, 3.11.2009)


Zurzeit bin ich daran, in sevelen SG, an der industriestrasse 1, eine elterntankstelle (projekt zur unterstützung in erziehungsfragen), eine kreativwerkstatt mit sprache, musik, malen, bewegung und darstellenden szenen, sowie schulpraxisberatung und supervision aufzubauen. Am 25. oktober 2009 war tag der offenen tür.
Diese drei tätigkeitsfelder sind nur auf den ersten blick verschiedene arbeitsbereiche. OPEN SPACE, so die bezeichnung für das gesamte angebot, deutet auf eine arbeitsweise hin, die neben fachwissen und den nötigen kompetenzen, wertschätzung, mut, achtsamkeit, freude und liebe beinhaltet.
Die strengsten, aber auch grosszügigsten lehrmeister waren mir kinder, auch die eigenen.
(Susanna Kranz, elterntankstelle@adon.li, 14.10.2009)


Ich freue mich, dass die Ideen für eine neue Bildungslandschaft Verbreitung finden und Menschen inspirieren und zur Mitwirkung ermutigen. Ich bin am Aufbauen der Spassakademie, welche ich aus meiner 20jährigen Bildungserfahrung entwickelt habe als Netzwerk für jung und alt. Was will ich wirklich? Was erfüllt mich mit Leidenschaft und Begeisterung? Was macht mir so richtig Spass? Alles Weitere unter http://www.spassakademie.ch/
(Claudia Curschellas, clm77@tele2.ch, 9.10.2009)


Die Idee des „Lernzentrums" gefällt mir ausgezeichnet, ich kann jedes Wort unterschreiben. Ich bin gegenwärtig dabei, eine genau solche Schule zu gründen, entweder in Mels SG oder im Einzugsgebiet von Weesen SG. 
(Konrad Kals, kals@bluewin.ch, 14.9.2009)


Was wäre die Konsequenz bei „ausschliesslich aufgrund gemeinsamer Interessen gebildeten" Lerngruppen in Bezug auf die Kommunikationsfähigkeit? Fördern sie das Verständnis für Leute, die andere Interessen pflegen? Hindert eine solche Organisation nicht das Verständnis für Andersdenkende? Drohen in letzter Konsequenz gar babylonische Verhältnisse? Eine so starke Betonung der Individualität, die jedes Miteinander vermissen lässt, scheint mir zwar „zeitgemäss", in ihrer Egozentrität aber nicht gerade das, was unsere Gesellschaft nötig hätte.
(Bruno Hostettler, Turn- und Sportlehrer, hosti@bluewin.ch, 12.9.2009)


Die Idee des Lernzentrums gefällt mir sehr gut. Ich bin vor 7 Jahren nach einer handwerklichen Grundausbildung in den Lehrerberuf an der Oberstufe eingestiegen, habe aber feststellen müssen, dass die Idee der individuellen Förderung in der strukturierten Oberstufe im Moment schwer umsetzbar ist. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, in einem Lernzentrum zu arbeiten. 
(Thomas Rupp, rupp.thomas@bluewin.ch, 9.9.2009)


Die Idee der „Lernzentren" hat mich sehr angesprochen. Ich bin Leiter des Ventils Zürich, eines allgemeinen Integrationsangebots im Zusammenhang von Schule und Arbeitswelt (http://www.ventil-jugend.ch/). Hier noch zwei Lesetipps (beide leider nur in Englisch, aber in der Kritik an den gängigen Bildungsvorstellungen - leider - sehr wahr und dann glücklicherweise doch auch sehr inspirierend): Sir Ken Robinson: Out of our Minds; Sir Ken Robinson: The Element. 
(Nik Ostertag, ostertag@ventil-jugend.ch, 8.9.2009)


Ich teile deine Ideen und Visionen voll und ganz. Wenn nur die schulischen Mühlen nicht so langsam mahlen würden. Am liebsten würde ich eine Sekundarschule mit Lernlandschaften nach dem Vorbild der Sekundarschule Bürglen TG verwirklichen. 
(Bruno Hollenstein, brunohollenstein@gmx.ch, 8.9.2009)


Deine Vision eines Lernzentrums finde ich sehr interessant. Ich selber bin Mitbegründerin und heute Schulleiterin der Monterana Schule in Degersheim (http://www.monterana.ch/). Was du als Vision beschreibst, haben wir bis zu einem gewissen Grad schon verwirklicht (bis zur Oberstufe). Am schönsten wäre es, wenn wir unsere Schule einfach nach oben im beschriebenen Stil eines Lernzentrums erweitern könnten, sozusagen als lebendiges Modell. Übrigens möchte ich noch auf den Verein „Integrale Politik" aufmerksam machen, welcher auf dem Weg ist, eine Partei mit ähnlichen Zielen zu gründen, wie du sie auf deiner Homepage beschreibst (http://www.integrale-politik.ch/).
(Susanne Tobler, toblersusanne@hotmail.com, 7.9.2009)


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